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  Steingarten Teil 1 23.09.2017 09:03 (UTC)
   
 
Steingarten.Teil 1  Schichtmauer / Trockenmauer

Grüner Schrifthintergrund ist der Untertitel zu dem jeweiligen Foto

Der Garten sah vorher aus wie eine Mischung aus Unkraut, Rosen aus dem Discounter, Staudenableger , Sträuchern, Fichte , Erdbeeren uvm. die sich wild vermehrt hatten.  Unterschiede zw. Unkraut und Zierpflanzen waren nicht mehr vorhanden, so mußte eine Lösung her .

Foto Stand Juni 2011 und im Sept 2011 waren alle Pflanzen doppelt so breit und groß als man hier vermuten könnte.

Hier bei der fertigen Terrasse kann man erahnen wie die Pflanzen gewachsen sind und deren Wuchshöhen nicht zueinander gepasst haben.

Nach dem die Terrasse fertig war, folgte der Bau von zwei Steingärten welche direkt an die Terra angelehnt sein sollen.  
Die Grundidee schlummerte schon seit Wochen in meinem Kopf.
Kein flacher Steingarten, sondern zwei Schrägen mit 2 unterschiedlichen Arten von Naturstein - Trockenmauern.

Erster Steingarten :  Ein Hang welcher vom Rasen her zur Terra. hin ansteigt und dort von einer Granitsteinmauer gesichert wird.
Zweiter Stg. Ein Hang der an der Terassenkannte beginnt und zum Rasen hin ansteigt und dort durch Natur. - Feldsteine als Mauer abgesichert ist.

Dadurch das wir vom Granitwerk schon Granitplatten kostenlos holen konnten, sind mir auch schöne Granitsteine aufgefallen die ich bei jeder Fahrt auch immer mitgenommen hatte. So entstand schon die Idee zum ersten Steingarten mit einem Schichten.- Trockenmauerwerk aus Granit.

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Granitsteine in versch Größen von 15 x 11 x 9 bis hin zu 50 x 15 x 8 cm L x B x H . Jeder Stein hatte eine andere Größe, doch die Höhe war fast immer die gleiche.

Es fehlte nur noch Erde und Sand.  Ich bekam den Tip, das immer wieder Leute bei einer Baustelle ihre Erde holen, und man keine Erlaubnis benötigt.
Darauf wollte ich mich nicht  einlassen, redete mit dem Chef der Autoteile Zulieferfirma , denn auf deren Firmengrund
befand sich die Baustelle , und ich bekam das Ok. Sand und Erde waren somit ohne Kosten gesichert.

Jetzt mußte erstmal die betreffende Gartenfläche von " Dschungel aus Unkraut" , Stauden Kleingehölzen und Kräutern befreit werden. Jede Staude wurde im Wurzelbereich auf Fremdwurzeln untersucht, Giersch (Aegopodium podagraria) und Kriech-Quecke (Elymus repens...) entfernt, denn landen diese Wurzeln einmal im Beet ,wird man sie nie wieder los.

Die Grundrisse für die Steinbeete wurden mit dem Spaten etwas erweitert und die grobe Form festgelegt.

Das Herbstwetter war seit einigen Wochen schon extrem super, so holten wir 1,5 m³ Erde ( Mutterboden ) und 1,5 m³ Granitsand ( Gneis )  der oben besagten Firma.
Den ersten Steingarten erstmal grob mit Erde angehäufelt, so das der Trockenmauerbau beginnen konnte.

Für die erste Lage der Marmorsteine ebnete ich mit Erde den Unterboden ein, worauf die erste Lage Steine folge. Mit dem Gummihammer klopft man sie richtig fest  um ein späteres absinken und kippen zu verhindern. Eine Schräglage der Mauer zur Hangseite hin sollte dabei unbedingt beachtet werden, denn eine solche Trockenmauer wird nicht mit Mörtel gebaut sondern nur Stein auf Stein. Etwas übertrieben habe ich auf 60cm Höhe die Mauer 10cm nach hinten geneigt.

Die Steinschichten wurden jeweils immer mit feiner Erde belegt worauf die nächste Lage der Steine folgte, so kann man später die Zwischenräume mit Mauerpfeffer und Steinbrech usw. bewachsen lassen.

Kreuzfugen sind hierbei zu vermeiden, da sie Unnatürlich wirken.
Mit Versatz bei der Steinlegung kann man aber ganz leicht solche Kreuzfugen verhindern . Die horizontalen Fugen können durchlaufend sein, doch senkrechte Fugen muß man vermeiden.

Nahansicht Nachts

Schichtmauerwerk fast fertig

Jede Schicht sollte sofort dahinter mit Erde angehäuft und verdichtet werden, denn lockere Erde setzt sich mit der Zeit und die Mauer könnte nach hinten abkippen.  
Große Fugen werden mit kleinen Platten versehen, denn eine solche Mauer wirkt erst wenn alles optisch unregelmäßig wirkt.

Die letzte obere Steinschicht legte ich grob in die Waage, denn es ist eine schöne Ablage und auch ein klasse Standort für unsere Zimmerpflanzen im Sommer.
Eigentlich wäre ich fertig gewesen, doch ich wollte den Durchgang von der Terrasse zum Garten hin auch noch mit einer Mauer einfassen. So zog ich die Mauer noch um die Ecke herum , wo ich die Höhe von 60 cm fast auf Null auslaufen ließ.

Frontansicht mit Durchgang.

Die Mauer war fertig. 
Der Steingarten wurde mit dem Rechen in Form gebracht, und nun mit ca 30cm Granitsand abgedeckt und nur leicht mit der Erde vermischt.

Gartenseite

Betrachtung aus dem 1. Stock Treppenhaus.

Steingärten sollten Magerböden besitzen , doch dazu mehr in Teil 2



























 
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