wolfsangler  
 
  Unser Hobbyteich 18.11.2017 02:30 (UTC)
   
 
Unser Teich  Part 1:
Einleitung


In den Jahren wo mein Bruder und ich noch jede freie Sekunde zum Angeln nutzten, kam uns der Gedanke einen Teich zu suchen , wo wir unsere Fänge setzen können.
Da kam Schwesterchen gerade Recht, denn 1991 wurde in der Teichkette ein kleiner Weiher frei, den wir nutzen konnten.
Ok mit 20x10m war es eher eine Pfütze, und im Sommer belagerte die Wasserpest 95% der Wasserfläche , aber damit konnten wir leben.
Jeder fängt mal klein an und so konnten wir, meiner kleinen Tochter ( damals knapp 3 Jahre alt ) ihr die ersten Drillerlebnisse mit der Angel schenken, die sich tierisch darüber erfreute einen Fisch zu fangen.


Dieser Teich wurde jedoch 1993 unter Naturschutz gestellt, also auch nicht mehr genutzt werden.
Abermals half uns der Zufall, denn mein damaliger Freund hatte einen super schönen Weiher zur Pacht, diesen er nicht mehr nutzen wollte und uns die Unterpacht angeboten hatte.
Er fischte im Herbst total ab, wo nicht einmal mehr Muscheln oder Krebse zu finden waren, und übergab uns den Teich.

Unser Start  mit dem Krötenwiesen-Weiher


Schutzzone


Überblick


Schutzzone Westufer


Übersicht 1/3 des Weihers westlich


Südostufer
Pachtpreis : 180.- € pro Jahr.
Größe:  110 x 70m / 70% der Teichtiefe = sehr flach 0,30 - 0,80m / und 30% der Gewässertiefe zum Mönch hin 0,80 - 1,30m .
Teichgrund:  Umlaufend zum Ufer hin lehmig und steinig, und zur Mitte hin sehr schlammig.
Zulauf: Seit dem die A 93  ( 2001 ) gebaut wurde, kommt im Sommer fast gar kein Wasser mehr.
Je nach Jahreszeit, Schneeschmelze, Regenfall, Frost usw. 0,1 - 1,0 L / Sec.

Umzug der Fische in unser neues Gewässer:
Aus 20km Entfernung karrten wir in Eimern, Fässern und Behältern , unseren lächerlich kleinen Besatz nach Selb und der Erstbesatz wurde stolz besetzt.
20 Karpfen, 10 Schleien ,  Rotaugen - Rotfedern, einige Krebse und Muscheln,
5 Stck. 30er Zander und 4 kleine 40er Waller.
Dazu ein Besatzkauf von150 - 250 Stck.  S 2 Schleien, die behutsam an das Wasser angeglichen wurden.

Das darauf folgende Angeljahr stand unter den Motto, viel Weißfisch fangen, damit Zander und Waller etwas zu bejagen haben.
So folgten auch 7 große 50er und 60er Brachsen, was sich als einen der fatalsten Fehler noch heraus stellen sollte!!!!!  dazu später mehr....
Durch andere Freunde bekamen wir auch den ein oder anderen Schußhecht, und schon teilten sich 5 Zander und 5 Hechte den Weiher.
Nach dem 3.Jahr biss auf einen meiner roten Gummifische ein 70cm Zander und wir konnten es kaum glauben wie unsere 30cm Zander binnen 3 Jahre auf 70cm abgewachsen sind.       Und das Abfischen des Teiches damals im Herbst bestätigte dies auch noch.

Ohne das wir gefüttert hatten standen die Karpfen mit dicken Bäuchen im Schlamm.
Die Zander waren auf 60 / 70cm abgewachsen und die Zanderbrut war enorm.
Das selbige mit den Hechten, dessen Nachkömmlinge durch die Schlammpfützen schossen.   Unsere 4 Welse hatten es auf 50- 70cm geschafft, doch keine einzige Schleie , wenige Rotaugen und Flussbarsche waren vorhanden.
Sicher hatten unsere Welse den Fischbestand dezimiert, und es mußten 2 Welse entfernt werden.
Einer wurde geschlachtet und ein weiterer nahm mein Freund Gisbert mit , diesen er in seinen Teich setzte.
Der Teich wurde sofort wieder angedämmt, und die Fische wieder besetzt.

Aus der Oberpfalz wurde folgender Besatz gekauft:
20 Satzzander ( a´ 20cm ) / 12 Silberkarpfen ( a´ 25cm ) / 25 Aalrutten ( a´ 12cm )
Doch der Besatz war ein Fehler.  
Im Frühjahr darauf schlug ein Blitz in den Teich , worauf der alte und der neue Zanderbestand am Ufer tot aufgefunden wurde.  
Quappen und Silberkarpfen waren wohl gefundenes Futter für die Welse.

So schenkte unser Schwager Dieter,  uns 7 Satzzander, die sich bis heute gut vermehren. So konnten wir unseren Verlust verschmerzen.

Seit dem letzten Abfischen waren nun weitere 4 Jahre vergangen, und es wurde Zeit den Bestand zu prüfen.  
Abfischbehälter waren nun viele vorhanden, denn als LKW Fahrer schnorrte ich mir überall große Plastik-Bottiche zusammen, die man bei einer freundlicher Anfrage damals fast geschenkt bekam.
Je weniger das Wasser wurde, desto mehr stieg die Spannung.
Die Stückzahl der Karpfen beliefen sich auf ca 75 Stck von 45 bis 85 cm.
10 Zander wieder von Größe 40 - 75cm ( dazu Zanderbrut )  
Bei den Hechten waren große ( bis 80 cm ) Rogner dabei .
Vom Aalrutten und Silberkarpfenbesatz tauchte kein einziger Fisch mehr auf.
Dazu kein Karpfenaufwuchs und keine Schleie.
Unser Fehler sind die 2 Welse gewesen, die alles verspeisten was ihnen vor den Schnabel geriet.  
Ein Waller frisst zuerst die Schleien, dann kleine Karpfen, Rotaugen-Rotfedern , und dann erst die Brachsen.  Die Welse wurden geschlachtet und geräuchert, und keiner dieser Monster landet jemals wieder in unseren Teich.

Das Problem mit den Brassen bekamen wir bis heute nicht in den Griff.

Tips zu den einzelnen Fischarten erscheint in einem anderen Teil über unseren Teich.

Ich wünschte mir, ich hätte damals über das Wissen verfügt, daß ich heute besitze, denn dann wären viele unserer Fehler nie passiert.
Aber man lernt nie aus.   

Seid gespannt wie die weiteren Teile über unseren Teich ausfallen.
Hier noch ein Satbild des Weihers




 
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