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  Vorstau zum Feisnitzstausee 18.11.2017 02:24 (UTC)
   
 
Urlaub 2010 Seeklause Vorspeicher zum Feisnitzstausee

Nachdem der diesjährige Angelurlaub in Tschechien ins Wasser fiel
> siehe ....
wolfsangler.de.tl/CZ-Carp-Wars.htm
mußte ein Notplan her.
Handy geschnappt, Bruder angerufen und gefragt was die Wochenkarte am Seidlersreuther Weiher in Deutschland kostet. 
Sein Rückruf beantwortete meine Frage : " Wolf die kostet 40.-€ , jedoch kann es mit dem Bivi Probleme geben, da jeder Kontrolleur das Bivi anders betrachtet ! "

So viel mir der Feisnitzstausee ein, der ca 15 km von meinem Platz in der CZ entfernt lag.  Kleine Abendstippvisite mit dem Auto brachte gute Neuigkeiten.
Am See prangerte ein Zettel, daß der Vorstau einen neuen Besitzer hat, man in der Gaststätte Karten bekommt...also los in die Gastronomie.
Wochenkarte 27,00 € war fast geschenk, dazu Bivi ,und Nachtangeln erlaubt.

Am nächsten Morgen unsere Sachen in der Tschechei gepackt, 2 mal gefahren um hier in Deutschland wieder die Ruten auszulegen.
Wie sagt man ? " Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so Nahe ! "
Das dachten sich wohl auch die Regenbremsen, die uns in Massen gequält und gestochen hatten.

Platz im Bereich des Einlaufs

Tri-Pod im Sonnenuntergang

Sicht auf das Freiwasser

Schon am ersten Tag nahm eine Brasse , ebenso 2 Satzkarpfen mein Frolic und mein Shrimp-Pelletköder.


Ich dachte der Urlaub fängt ja wieder mal Lustig an.
Jedoch wurde er noch schlimmer, denn schon am ersten Tag versammelten sich Badegäste auf dem Abschnitt des Vorspeichers, die jeden Fang am Tag unmöglich machten.
Fänge von 10.00 Uhr Morgens bis 23 Uhr Nachts waren selten zu verzeichnen, doch zum Glück war mein Platz von den Gästen durch eine große Erle getrennt, so daß zumindest Optisch eine gewisse Ruhe herrschte.
Ohne Bisse lotete ich den gesammten Angelbereich aus, was mir ein Tiefenüberblick von 1,20 bis 1,50m verschaffte.

Die erste Brasse wurde sofort zu Fetzenköder verarbeitet .
2 Uhr Nachts ging die Raubfischrute los, doch Fehlbiss, was um 3 Uhr nochmals wiederholt wurde.

Neuer Tag und ich fing an parallel ( soweit es mir die Erle erlaubte ) im Freiwasser anzufüttern.  Was brachte mein Vorhaben ? ..........Nichts !
Die Karpfen, und wohl auch die Raubfische mieden den Abschnitt den ich befischte, denn sicher störten die Badegäste so sehr, daß sie nicht mal in der Nacht meine Stelle aufsuchten.   So stellte ich das Füttern ein .
Nun stippte ich auf Köfis, welche mich fast verzweifeln ließen.
Feine Pose - 0,18er Vorfach, 8er Haken, ausgebleit, 1 Dosenmaiskorn, Pose zupft und der Mais war jedesmal weg.  Mit 10er Haken ebenso, dann war der Bann mit einem 12er Haken gebrochen und Rotfedern wanderten in meinem Kescher.
Hechte , Zander und Wels zeigten sich trotzdem nicht.
In der 3. Nacht schmatzte - raschelte meine Tüte in der ich meine Köder aufbewahrt hatte .  
Zwar keine Ratte, doch Mama Igel machte sich über meine Pellets und Frolics her.
Leicht bugsierte ich sie aus der Tüte, doch eine typische Igelrolle verweigerte sie, somit war die Dame sicher tragend.



Etwas später das selbige.
Ein Geräusch was wir anscheinend schon kannten.
Igel dachte Carina....
Um ihn nicht zu verscheuchen drückte ich mit meiner Digi-Cam in die Richtung der Schmatzgeräusche, Auslöser geklickt und auf dem Fotodisplay erschien nicht der erwartete Igel, sondern eine Katze.


Katze ?  Ja ein junger Kater der uns zum ersten mal besuchte, um seine Besuche nach 5 Tagen ausweitete um dann jeden Abend, Morgen und Nachts uns mit seiner Gesellschaft zu beglücken, sogar meine Liege inclusive Schlafsack teilte der Kater mit mir * fg *

Der freche Kater verschwand in jeder Morgendämmerung ohne Tschüß zu sagen, ...lool...um in der Nacht wieder meine Gunst des Schlafsackes zu nutzen.   Typisch Katze eben....grins...

Nun weiter zu den Fischen.
Ein Spaziergang gegenüber am Ufer des Waldes brachte neue Erkenntnisse.
Dort fiel das Ufer sofort auf 1,20m ab.
Karpfen zeigten sich in der Deckung der Äste und Wurzeln, welche sie selten verließen.
So verlegte ich meinen Futterteppich auf dieses Ufer, und es brachte Erfolg.
Nun bissen Nachts und Morgens bis zu 8 Fische täglich.
Doch ich angelte anscheinend in dem Karpfenkindergarten, denn 50cm war das Maximum.
Mein Hund Miki kennt das Angeln von der Pike auf, um nun auf sein Hochsitz nach den Wasserschweinen Ausschau zu halten.


Als dies kein Erfolg brachte, nahm er die Sache unter Wasser in die Hand ( Schnauze )


Ich hatte wohl 3 Gegner gegen mich. 36 C° im Schatten, dazu die Badegäste die ohne Erlaubnis den Vorstau nutzten, und die Wassertemp von 26C° .
Größere Karpfen wären mir zwar lieber gewesen, aber die Natur betäubte wieder meine Sinne, welche sie uns mit einem weiteren Igel aufmunterte, oder die Schmetterlinge die uns immer wieder erstaunten.











Wilde Bachforelle

Eisvögel die irre Nahe vor den Augen meiner Frau Pfeilschnell dahinschwirrten, Bachforellen mit ihrer Farbenbracht unter einer Brücke des Einlaufes.
Um nicht den treuen Kater zu vergessen , den ich nun Sky nannte.

Abhakmatte mit Sky

Die letzten 4 Urlaubstage wurden kühler, dazu etwas Regen, und ausbleibende Badegäste.
So stieg auch die Größe der Karpfen.
Freitag Nacht um 1.00 Uhr lief die erste Rute.
Kurzer aber geiler Drill, und 67cm.  Kaum im Karpfensack, schon ein neuer Biss.
Klasse er zog genau in den Wurzelteller eines umgestürzten Baumes auf unserer Uferseite. Ich wollte die Kampfsau nicht verlieren, also entledigte ich mich meiner Kleidung um getarnt als Adam ins Wasser zu gehen.
Ich hoffte kein Waller oder Aal verwechselte mein Riesentauwurm mit einem realen Köder.  Autsch was war das zwischen den Beinen ?  Zum Glück nur ein Ast...
Rettung Erfolgreich, Karpfen 63cm, und Wolfis Tauwurm 2cm ....Grins...





Mein Bruder besuchte mich Samstag Mittag kurz, als ein größerer Räuber wie auf Bestellung 10m vom Ufer entfernt jagte.   
Also Abends 17 Uhr ein 15cm Rotauge mit Pose und Freilaufblei ausgeworfen.
30 Minuten Stille ruht der See, zog es mir am Stuhl blinzelnd die Augen zu,...auf...zu
auf...zu...40te Minute blinzelte ich.....Wo ist meine Pose???
Wie üblich noch auf ihren Platz......Doch genau in diesen Moment pflügte sie wie ein Surfbrett durch das Wasser welches sogleich brodelnd spritzte.........HECHT
Ran an die Rute, Freilauf zu, Anschlag, Fisch...!!!!
Jedenfalls kein kleiner Schusshecht, welcher sich nach kurzer Zeit prachtvoll außerhalb der Oberfläche zeigte.
Er durchbrach die Wasserfläche bis zur Schwanzflosse versuchte schüttelnd mit dem Kopf sich den Drilling zu entledigen.  Meine Schnur immer auf Spannung erlag er nach starker Wehr dem Kampf.  Ein 70cm Milchner Esox steigerte meine Laune.


Last Day
Sonntag war ein toller Tag den Urlaub beenden zu lassen.
Nicht Warm, nicht Kalt, alles konnte trocknen.
Doch es wurde ein Tag voller Stress.
Alle 15 Minuten ging einer der Ruten los, und jedesmal waren es wieder nur 50cm Rüssler. 



C&R

Die Liegen zusammengeklappt...Biss.  Die Liegen aus dem Bivi geräumt...Biss.
Die Schlafsäcke gepackt ...Biss.   So ging das über Stunden.
Ein Karpfenangler mit dem ich mich anfreundete erging es nicht anders.
Er richtete seine Ruten 10m neben mein Futterplatz aus, warf 20 Murmeln hinterher und schon der erste Run.

Drill

Abhaken
Sein erster Fisch war gleich ein 67cm Spiegelkarpfen.  
Haken netfernt, doch was war das ? Dort hängte ein weiteres Vorfach an der Lippe.
Wie ein 6er im Lotto hatte er den Karpfen gefangen, den ich ein Tag davor in den Wurzeln verloren hatte. Es war mein Haken, mein Vorfach....Hammer geil.

Kaum neu ausgelegt folgte ein 70cm Spiegler mit 19,5 Pfd. der auf Tutti- Frutti Boilies biss. 


Keschern

Gutachten

Geil

Von da an wurden seine Fische auch kleiner.
Um 14.30 Uhr bleiben die Bisse aus, und wir konnten alles im PKW verstauen.

Der nächste Urlaub ist zusammen mit Andy schon geplant und findet 2011 statt.
Denn dann werden wir zusammen den " Großen Karpfen " das Grauen lehren.

Bis zum nächsten Bericht...
Gruß Euer Wolf
PS:
Meine Frau legte den schönsten Drill hin, als ich kurz nicht am Platz war.  Es biss ein Karpfen, sie schlug an, hatte auch einen schönen drill bis er ausgestiegen ist.
Das Kurioseste dabei war aber das Teil was trotzdem am Haken war.





 
  Wolfi
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Bericht ist in Arbeit, kleine Naturgalerie schon vorhanden.
http://wolfsangler.de.tl/Galerie/kat-6.htm



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