wolfsangler  
 
  M1 Kurioser Abend 18.11.2017 02:34 (UTC)
   
 
Ein herrlicher Angelabend

Ich war dieses Jahr noch nicht oft Angeln gewesen, und auf Aal und Waller wollte ich schon längst wieder mal gehen, da mein letzter Ansitz nichts brachte.
Richtige Lust hatte ich nicht, aber ich wollte mein neues Futter, mein neuen Köder und meine selbst gebastelten Futterspiralen auch auf Karpfen ausprobieren.


Die letzten Jahre zeigten es schon, daß hier in unseren Verein die Heilbut-Pellets gar nicht liefen, und Fänge auf Frolic wurden auch immer weniger.
So raffte ich mich also auf, sortierte mein Kleinzeug, packte mein Angelrucksack mit meinen oft bewährten Daiwa 2,80m / 40-80g Wg.
Mein Hund Miki spannte schon lange was los ist, und lies mich keine Sekunde aus den Augen.  Denn wehe wenn er nur eine Angel sieht, oder mein Rucksack, dann weiß er genau..." Hurra ich darf mit Herrchen ans Wasser, wo ich Mäuse jagen , und Fuchsspuren wittern kann. "
Mein Mischfutter aus Sojaschrot, Weizenkleie , Shrimp-Mehl und etwas Weizenmehl leicht angefeuchtet, in einem Beutel eine Handvoll Shrimp-Pellets eingepackt und klaro meine Tauwürmer nicht vergessen.

Mein Schatz machte mir noch ein paar leckere Omletten, die ich Zuhause noch warm verspeiste, so ging es 19.30 Uhr rein ins Auto.  Fragt nicht nach dem traurigen Blick meines Dackels, da er nicht mitgehen durfte.


An der Vereinshütte angekommen ahnte ich es schon, ich werde von Angelkolegen Bernd aufgehalten.  Nach 30 Min Gelatsche ( Unterhaltung ) , packte ich mein Trolly und wanderte zu meiner Angelstelle.  
Ziel war der Markgrafenteich 1 , der mit 7ha der größte Weiher von unserem Verein, und der einzige wo noch ein Restbestand von Aalen vorhanden ist.
Rechts neben mir war der natürliche Bacheinlauf, der als Überlauf vom  M2 gespeist wird.
Rutenhalter in den Boden gerammt, Carpsounder darauf geschraubt, Rute mit meinen Pellets und die Futterspiralen mit dem Futter bestückt, die ich nur auf ca 40m auslegte.

Die Stelle war zwar Top auf Aal, doch nicht die beste auf Karpfen, denn die letzten Jahre hatte ich von dort aus keinen Karpfen mehr gedrillt.
So verging die erste Stunde, wo nicht mal Weißfische am Köder spielten.
10m hinter mein Platz guckte ich ob es schon Pilze gibt.
Nein keine Pilze, anscheinend jedoch Krebse.

Fragt mich bitte nicht, was ein Krebs im Wald zu suchen hat, oder gehen bayr. Krebse nun schon in den Wald um Schwammer zu suchen ?
Er wird aber ein Zuhause in mein Aquarium finden.

Doch was wäre unser Hobby wenn einem der Petrus nicht zur Seite steht ?
Ich saß als Blutspender für die Steckmücken auf mein Stuhl, wo ich nicht mehr Herr über mein Blut war.  Hunderte von den Sturzkampfmücken jagten wie Stukas um meine Ohren...
" Iiiihhhh Stich..Iiiihhh Treffer...Iiiihhhh Pieks "
Iiiiiihhhh keine Mücke, sondern mein Bissanzeiger piepste.
Der Ton ist fast der selbe, nur daß am anderen Ende der Mücke kein Karpfen hängt...
Kaum an der Rute, wurde es still.
Die Schnur hängt durch, der Einhängebissanzeiger sackt wieder abwärts, doch plötzlich spannt sich die Hauptschnur wieder.
Run....
Anschlag und er sitzt.
Enttäuschung im Drill, denn er läßt sich wie ein 3 Pfünder ziehen.
Doch anscheinend ist es ein Karpfen der mich verarschen möchte, denn 10m vor mein Ufer gibt er Stoff und zieht mir die Schnur von der Rolle, als wäre dies sein Hobby.
Ende, er lässt sich wieder wie ein nasses Tuch ans Ufer ziehen.
Nach 7 Min schob er sich fast von selbst in den Kescher, und meine Augen wurden immer größer.  Was für ein geiles Monster.
69cm ergab mein Bandmaß, und 18 Pfd die Waage.
Ein Kollege dem sein PKW nicht ansprang, hatte mich gerade um Hilfe gebeten, dem ich meinerseits meine Kamera in die Hand drückte.
Leider etwas verschwommen, und dazu drückte er ab als ich den Carp noch gar nicht richtig gehalten hatte...heul....


Mein Kollege wollte nicht fischen, denn er saß an einen unserer anderen Weiher und sein PKW sprang nicht an.  Klar Wolfi hilft doch gerne.
Ruten raus und ab zu sein Auto.
Seine Batterie war leer, bzw denke ich sie war kaputt.
Also schob ich ihn an, und nach 10m lief sein Auto wieder.
Zurück am Platz warf ich meine Ruten wieder aus, wo nach 30 Min der nächste Run begann.
Diesmal aber richtig heftig und mit Kraft.
Anschlag, doch diese Flucht konnte man kaum bändigen.
Nach 5 Min war in Ufernähe, doch er wurde einfach nicht Müde.
Immer wieder zeigte er seine Kraft, und ich wollte keinen Aussteiger riskieren.
Die Bremse fast geschlossen bog sich die Rute total durch, dennoch kreischte die Rolle und die Schnur sang wie eine Geige.
Solch ein Drill hatte ich selten, wo ein Karpfen 12 Min mich im Stress hält, ehe er im Kescher lag.  Seltsamer Drill, denn er war nur 55cm groß und legte einen besseren Drill hin, als sein großer Bruder.  Dazu war im Kescher noch ein 5cm Barsch...lool


Da nur 2 Karpfen am Tag erlaubt sind, kam mir die Dämmerung gerade recht um auf Aal auszulegen.
Eine Grundmontage nahe am Ufer , dazu eine Posenmontage etwas weiter draußen, aber noch in der Einlaufströmung.
Fledermäuse flogen so dich über die Wasserfläche, um jedesmal meine Piepser auszulösen.  Kein Zupfer, kein Biss, woran vielleicht der helle Vollmond schuld war.
24.00 Uhr Zeit um die Segel zu streichen.
Mit mein Rücken zum Wasser piepste es kurz , die Bremse war 1 Sec zu hören...." Scheiß Nachtsegler " fluchte ich, auch wenn ich diese Tiere liebe.
Doch wo war mein Knicklicht?  Wo meine Pose ?  
Ab an die Rute, Anhieb, und Fisch.
Um den Aal keine Chanze zu geben sich unter Wasser an Ästen zu verkeilen, drillte ich schnell, doch kein typisches Klopfen war zu vernehmen. Hääää???
An der Oberfläche schlängelt aber was.  Was soll das nun wieder ?
Ich glaubte es nicht, es war ein Babywaller von


Kurios nur, weil seit dem ich 1992 in unseren Verein beigetreten bin, wurde immer wieder behauptet, daß sich unser kleiner Welsbestand, von 15 Tieren , hier in unserer kalten Region in Teichen nicht vermehrt.

So ging ein kurioser Angelabend dem Ende entgegen.
Und mein neuer Köder und die Spirale hat den Test mit Note 1 bestanden.




 
  Wolfi
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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